Humboldt-Universitäts-Gesellschaft

Verein der Freunde, der Ehemaligen und Förderer e. V.

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PRESSEMITTEILUNG DER HUMBOLDT-UNIVERSITÄT ZU BERLIN
Berlin, 20. August 2013

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Ruprecht Röver

 

v.l.n.r.: Prof. Dr. Jan Hendrik Olbertz, Ruprecht Röver, Dr. Knut Nevermann, Dr. Nikolaus Breuel

Foto: Bernd Purowski / HU

Gründungsmitglied und langjähriger Geschäftsführer der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft geehrt

 

Am 20. August 2013 wurde Ruprecht Röver, Gründungsmitglied und langjähriger Geschäftsführer der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft (HUG), „für seine Verdienste um die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft“ mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Das Verdienstkreuz am Bande wurde von Staatssekretär Dr. Knut Nevermann überreicht. Mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird das Engagement Rövers als Gründungsmitglied der Humboldt-Universität-Gesellschaft und als Vorstand der Stiftung Humboldt-Universität gewürdigt.



Ruprecht Röver, 75, war geschäftsführender Gesellschafter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RöverBrönner, heute RBS RoeverBroennerSusat. Als Berliner der Stadt und ihren Einrichtungen verbunden, hat er 1996 die Entstehung der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft angeregt und wesentlich mitgestaltet. Es gelang ihm immer wieder, Unternehmen und Private für die HU zu begeistern.
„Nicht nur die Gewinnung langjähriger Förderer und großzügiger Spenden verdankt die Humboldt-Universität dem ehrenamtlichen Engagement Ruprecht Rövers seit fast zwei Jahrzehnten. Auch mit seiner Expertise war er jederzeit bereit, Studierende und Beschäftigte der Universität zu beraten und zu unterstützen“, betont Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin.
So ist Ruprecht Röver zum Beispiel Mitinitiator von „Mein Grimm“, der Initiative zur Rettung der Privatbibliothek von Jacob und Wilhelm Grimm. Auch hat er dabei geholfen, die Originalurkunde des Gründungsstatuts der Universität von 1816 aufzuspüren und über die HUG zu erwerben. Diese Urkunde ist heute Bestandteil des Kunstschatzes der HU und wertvolles Sammlungsstück für die Ausstellung der Sammlungen im zukünftigen „Humboldt-Forum“.
„Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Herrn Röver ist auch eine Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit in der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft“, so Dr. Nikolaus Breuel, Vorstandsvorsitzender der HUG. „Diese Auszeichnung bestärkt uns darin, die Universität auch in den kommenden Jahren nach besten Kräften zu unterstützen.“
Vielfältige Wissenschaftsprojekte von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern wurden durch die Fürsprache von Ruprecht Röver möglich: So gibt die HUG Studierenden im Rahmen der „Studentischen Symposien“ die Möglichkeit, Themen ihrer Wahl zu bearbeiten, ihr wissenschaftliches Arbeiten unter Beweis zu stellen und sich breiter wissenschaftlich zu vernetzen. Seit 2008 hat RöverBrönnerSusat selbst ein Stipendium für Rechnungslegung, Steuern und Wirtschaftsprüfung an der Humboldt-Universität zu Berlin aufgelegt.
Auch nach seinem Abschied als Geschäftsführer steht Herr Röver der HUG beratend zur Seite.

 

Kontakt
Ines Bartsch-Huth
Humboldt-Universität zu Berlin   
Tel. 030 2093-2450
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Dankesworte von RA Ruprecht Röver

anlässlich des Empfangs am 20.08.2013 im Jacob und Wilhlem Grimm-Zentrum

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Wissenschaft ist ein entscheidender Pfeiler unserer Gesellschaft und unseres Lebens.


Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft betitelt seinen jüngsten FAZ-Beitrag „Der Wohlfahrtstaat braucht Grundlagenforschung“. Meine Partei plakatiert im Wahlkampf: „Wissen schafft Wohlstand“. Alle setzen sich für mehr und bessere Bildung ein, und die Politik hat in den letzten Jahren manches vorangebracht. Dichter und Denker seit der Antike haben unser wissenschaftliches System begründet, befördert und uns verständlich gemacht.


Das sind Binsenweisheiten und auch die Daseinsberechtigung für die HUG.


Der Sinn der HUG, ihre satzungsmäßige Aufgabe ist es, Brücke zu sein zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Ohne eine solche Brücke würde die Wissensgesellschaft nicht funktionieren. Das Stichwort ist „Wissenschaftskommunikation“. Sie ist schwierig, kleinteilig und arbeitsintensiv. Wissenschaftskommunikation ist nicht etwa eine Nebensächlichkeit, ein „nice to have“, eine für Einsparungen geeignete Nischenaufgabe, sondern ein konstitutives Element für die Wissenschaft und die Universitäten. Die Aufgabe der Universitäten beschränkt sich nicht auf Forschung und Lehre; die Repräsentation der Wissenschaft in der Öffentlichkeit gehört dazu.

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