22. Juni 2011
Umbruch in der Arabischen Welt. Mit neuen Medien gegen alte Eliten?

Eine Generation zwischen Diktatur, Öffentlichkeit und Demokratie

Seit Beginn des Jahres ist die arabische Welt in Aufruhr. Die Welt spricht vom arabischen Frühling. Tausende junge Menschen gehen auf die Straße – und fordern unter anderem: Das Recht auf freie Meinungsäußerung.
Viele vergleichen die arabischen Revolutionen mit dem Wendeherbst 1989 in Osteuropa – und in Deutschland.

Die Rolle der Medien war damals wie heute zentral. Jedoch haben sich die Instrumente geändert. Waren es damals Flugblätter, Pamphlete und Untergrundzeitungen, mobilisieren heute Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, Youtube und Co. die Massen und tragen zum Erfolg der Revolutionen bei.

Die Studierendenzeitung UnAufgefordert ist stolz darauf, gemeinsam mit der BMW Stiftung und der Stiftung Elemente der Begeisterung junge Medienschaffende aus Ägypten, Tunesien und Libyen am Ort der friedlichen Revolution 1989 zum Dialog einzuladen.

Umbruch in der Arabischen Welt. Mit neuen Medien gegen alte Eliten?
Eine Generation zwischen Diktatur, Öffentlichkeit und Demokratie

22.6.2011, 19 Uhr
Lichthof-Ost, Raum 1007, Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10999 Berlin

Es diskutieren:

  • Jürgen Chrobog (Staatssekretär a.D., Vorstandsvorsitzender BMW Stiftung)
  • Ismail Fayed (Blogger und Kulturschaffender, Ägypten)
  • Hayfa Fersi (Medienschaffende, Tunesien)
  • Nassar Haddar (freier Journalist, Libyen)
  • Robert Biskop (Vorsitzender Stiftung Elemente der Begeisterung)
  • Patrick Hansen (UnAufgefordert, Humboldt-Universität zu Berlin)

Die Veranstaltung moderiert Niels Negendank (ZDF)

 
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