Humboldt-Universitäts-Gesellschaft

Verein der Freunde, der Ehemaligen und Förderer e. V.

Projekt: itinera litterarum

„itinera litterarum – Auf Schreibwegen mit Wilhelm von Humboldt“

Repräsentatives Kunstbuch und Ausstellung

Das Kunstbuch „itinera litterarum – Auf Schreibwegen mit Wilhelm von Humboldt“ erscheint zu Beginn der Feierlichkeiten zum Jubiläum der Humboldt-Universität zu Berlin „200 Jahre Universität Unter den Linden“ im Oktober 2009. In seiner aufwändigen repräsentativer Gestaltung und in japanischer Broschur stellt das Kunstbuch die Fortsetzung des Kunstbandes „Die Besteigung des Chimborazo“ aus dem Jahre 1999 dar.

Die Künstlerin und Professorin der Humboldt-Universität, Frau Prof. Dr. Ruth Tesmar, erarbeitete exklusiv für das Humboldt-Jubiläum in den Jahren 2008/2009 21 Assemblagen als künstlerische Bildfolge zum Briefwechsel von Wilhelm von Humboldt mit Caroline von Humboldt und anderen Briefpartnern. Die Bildfolge ist auch als eine künstlerische Hommage an das Briefeschreiben schlechthin zu verstehen.

Die 21 Bildkästen der Folge sind vollständig im Kunstbuch abgebildet und werden von drei wissenschaftlichen Texten begleitet. Ein Grußwort des Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Christoph Markschies, leitet den Kunstband ein. Inhalt der künstlerischen Arbeiten von Ruth Tesmar und der Texte im Buch ist die Verbindung von Kunst und Wissenschaft im Allgemeinen, sowie die künstlerische Widerspiegelung von Wirken und Werken der beiden Humboldt-Brüder mit Schwerpunkt auf dem Universitätsgründer.

Der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Ernst Osterkamp beschäftigt sich mit Wilhelm von Humboldt in Bezug auf Caroline von Humboldt in seinem Beitrag „Unendlichkeit. Über die Bedeutung eines Begriffs im Briefwechsel Caroline und Wilhelm von Humboldts“. Ulrich von Heinz, ein Nachfahre der Humboldts beschreibt in seinen Ausführungen die Verbindung Wilhelm von Humboldt zu seinem Bruder Alexander unter dem Titel „Wilhelm und Alexander von Humboldt - Das Verstehen des Anderen“ und der Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Hartmut Böhme widmet sich in seinem Text „Über das stille Leben der Briefe und anderer Relikte“ ausführlich zu den 21 Schaukästen „itinera litterarum“ von Ruth Tesmar und ihrer kunst- und kulturhistorischen Einbindung.

Die 21 Assemblagen von Ruth Tesmar werden 2010 in mehreren Ausstellungen präsentiert. Im Mai 2010 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft BBAW, im Oktober im Lichthof der Humboldt-Universität und danach voraussichtlich im Schloss Tegel.

Ruth Tesmar ist künstlerische Professorin am Institut für Kunst- und Bildgeschichte und vertritt die künstlerisch-ästhetische Praxis als Leiterin des Menzel-Dachs an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre künstlerischen Arbeiten sind in zahlreichen Museen und Sammlungen vertreten. Sie hat viele Bücher gestaltet und illustriert sowie für das Theater und baugebunden gearbeitet. Sie erhielt künstlerische Preise für Grafik und Buchgestaltung.

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