Am 16. Dezember 2025 fand im Audimax II der Humboldt-Universität zu Berlin die öffentliche Vorlesungsveranstaltung „Sexualisierte Gewalt an Kindern – Machtmissbrauch und Manipulation erkennen. Prävention als Aufgabe der Pädagogik“ statt. Die Veranstaltung wurde von der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft gefördert.

Organisiert wurde die Vorlesung von Tanja Hartmann, Studentin der Humboldt-Universität zu Berlin, wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Detlef Pech (Professur Sachunterricht und seine Didaktik). Die technische Umsetzung und Moderation erfolgten durch Studierende und TutorInnen des Fachbereichs. Unterstützt wurde das Projekt zudem durch die studentische Initiative Demokratiebildung. Rund 150 Teilnehmende waren vor Ort anwesend, weitere 280 verfolgten die Veranstaltung online. Das Publikum setzte sich aus Lehrkräften, ErzieherInnen, SozialpädagogInnen, Studierenden sowie WissenschaftlerInnen verschiedener Hochschulen und Fachrichtungen zusammen.
Die Vorlesung knüpfte inhaltlich an eine bereits im Juni 2025 durchgeführte, ebenfalls von der HUG geförderte Veranstaltung an, die auf große Resonanz gestoßen war. Im Mittelpunkt standen erneut die Dynamiken sexualisierter Gewalt gegen Kinder, insbesondere Machtmissbrauch und Manipulation im pädagogischen Kontext. FachberaterInnen von Strohhalm e.V. vermittelten praxisnahe Einblicke und zeigten konkrete Handlungsmöglichkeiten für Prävention und professionelles Eingreifen auf.
Ziel ist es, zukünftige Formate zur Prävention sexualisierter Gewalt weiterzuentwickeln und wirksame Schutzkonzepte im Bildungsbereich zu stärken. Die hohe Beteiligung und das positive Feedback unterstreichen den großen Bedarf an Sensibilisierung, Wissen und Handlungssicherheit bei PädagogInnen und bestätigen die Relevanz der Förderung dieses Themas.

Durch die sehr positiven Erfahrungen und die großartige Unterstützung der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft bei einer früheren Veranstaltung habe ich mich auch bei der Planung dieses Projekts erneut ohne Zögern an Kristin Knebel gewandt. Für die Förderung dieses hochrelevanten Themas bin ich der HUG sehr dankbar. Dank der finanziellen Unterstützung war es mir möglich, zwei Expert*innen von Strohhalm e.V., einer renommierten Fachstelle für die Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern, einzuladen und ihre Arbeit angemessen zu honorieren. Die hohe Zahl der Teilnehmenden verdeutlicht den großen Bedarf und das starke Interesse an diesem Thema und macht Mut, künftig weitere eigene Projekte umzusetzen. Für mich persönlich war die Organisation der Veranstaltung sehr bedeutsam, weil sie meinen Wunsch weiter bestärkt hat, mich langfristig für den Kinderschutz zu engagieren.
Tanja Hartmann, Studentin M.Ed. Lehramt an Grundschulen, Antragstellerin & Organisatorin

