Vortragsreihe „August Boeckh Lectures“

Eine interdisziplinäre Vortragsreihe mit Blockkursen für Nachwuchswissenschaftler*innen

August Boeckh, der Namensgeber dieser Vortragreihe, war einer der bedeutendsten Berliner Altertumswissenschaftler*innen des 19. Jahrhunderts. Sein akademisches Wirken stand im Zeichen, eine umfassende, die antike Kultur in ihrer Gesamtheit verstehende Wissenschaft vom Altertum zu etablieren. Diese Tradition setzen die August-Boeckh-Lectures fort.

Einmal pro Semester wird ein*e international renomierte*r Altertumswissenschaftler*in an die Humboldt-Universität zu Berlin zu einem Vortrag und fruchtbaren Austausch eingeladen. Der britische Kunsthistoriker Jaś Elsner (Corpus Christi College, University of Oxford & Department of Art History, University of Chicago) eröffnete diese Vortragsreihe. Der Abendvortrag mit dem Titel „The Arch of Titus and the Rhetorical Functions of Roman Art” war mit rund 100 Besucher*innen sowohl eine Bereicherung für das akademische Fachpublikum als auch Anziehungspunkt für eine breite Öffentlichkeit.

An den darauf folgenden Tagen wurden zahlreichen HU-Nachwuchswissenschaftler*innen aller altertumswissenschaftlichen Teildisziplinen ein anregender Austauch mit Jaś Elsner im Rahmen von Diskussionsrunden und Workshops im Alten Museum ermöglicht.

Dank der Unterstützung durch die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft schärfte die erste August-Boeckh-Lecture das altertumswissenschaftliche Profil der Humboldt-Universität zu Berlin über die Landesgrenzen hinweg und ermöglichte es auf vielfältige Weise einer inner- wie außeruniversitären Öffentlichkeit interdisziplinäre Forschung näher zu bringen.

Weiterführendes zur Veranstaltungsreihe gibt es hier.