Unsere Ziele | Unsere Arbeit

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Die Humboldt-Universität zu Berlin gilt als Mutter der modernen Universitäten. Auch heute ist sie bei der Neuausrichtung von Studiengängen und Modellen der Nachwuchsförderung an vielen Stellen Vorbild für die deutsche Wissenschaftslandschaft. Hier knüpft auch die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft an. Durch die Finanzierung innovativer Ideen und Projekte unterstützen wir dort, wo dem Haushalt der Universität Grenzen gesetzt sind. Wir wenden uns unmittelbar an Studierende, Doktorand*innen und Post-Graduates aller Fachrichtungen und fördern unter anderem Forschungsprojekte, Ausstellungen, Kongresse, Druckvorhaben, Tutorien oder Stipendien. Darüber hinaus unterstützen wir Vorhaben der Universität wie zum Beispiel das Humboldt-Labor – die neue Bühne der Berliner Wissenschaft.

Unserem ehrenamtlich arbeitenden Vorstand liegt es am Herzen, jungen Wissenschaftler*innen bereits in einem frühen Stadium des Studiums die Möglichkeit zu geben, ihre Forschungsvorhaben selbst zu entwickeln und einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Aus diesem Grund schufen wir bereits 2012 unseren Wettbewerb für wissenschaftliche Symposien und unterstützen jährlich bis zu vier Symposien. So bieten wir Studierenden die Möglichkeit, sich mit ihren eigenen Ideen international und interdisziplinär zu vernetzen

Nicht nur materiell, sondern auch ideell stehen wir unseren Geförderten persönlich bei der Planung und Umsetzung ihrer Projekte zur Seite. Sie profitieren sowohl von unseren Kontakten als auch von unserer langjährigen Erfahrung auf den Gebieten der Projektkonzeption, Veranstaltungsorganisation und des Fundraisings.

Unsere Gesellschaft vereint Studierende und Absolvent*innen der Humboldt-Universität sowie Freund*innen, Sponsor*innen und Organisationen. Unsere Ziele: Wissenschaft und Lehre ideell und materiell fördern. Wir sind ein Bindeglied zwischen der Humboldt-Universität und der Öffentlichkeit und verstehen es als unsere Aufgabe, die Universität nach außen zu repräsentieren und so Wissenschaft und Gesellschaft weiter zusammenzuführen. Dies realisieren wir auch durch exklusive Veranstaltungen für unsere Mitglieder, Freunde, Förderer und Geförderten.

Die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft ist Ansprechpartnerin für alle, denen die Weiterentwicklung der HU am Herzen liegt. 

Unser Vorstand

Dr. Nikolaus Breuel
Vorsitzender

„Ich engagiere mich im Vorstand der HUG, weil die Ausbildung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtig ist. Und weil die Vielfalt ihrer Themen Freude macht!“

Dr. Christoph Regierer
Schatzmeister

„Beruflich und familiär bin ich in die Unterstützung der Humboldt Universitäts-Gesellschaft e.V. (HUG) hineingewachsen. Auch deshalb war es für mich gar keine Frage, das Amt des Schatzmeisters innerhalb des Vorstands zu übernehmen. Was mir an der HUG so gut gefällt: Sie hat nicht nur das Ziel, Gesellschaft und Universität zusammenzuführen und ein Ort in der Gesellschaft zu sein, in der über unsere gesellschaftlichen, religiösen, ökonomischen und technischen Grundlagen diskutiert und nachgedacht wird. Sondern sie unterstützt auch ganz konkret Studierende mit Stipendien, Veranstaltungen und vielzähligen tollen Angeboten. Bildungschancen für alle in unserer Gesellschaft ist ein Thema, das mir seit langem sehr am Herzen liegt und für das ich mich gerne engagiere.“

Sabine Clausecker

„Ich verstehe es als unsere Aufgabe, die Humboldt-Universität als modernes und aufgeschlossenes Zentrum des Wissens und der Lehre im Herzen der Berliner Stadtgesellschaft zu verankern. Dafür brauchen wir auch Ihre Unterstützung.“

Dr. med. Katharina Ehler

„Als Ärztin und damit lebenslange Schülerin einer ganzheitlichen Disziplin hat mich Humboldts nach wie vor so moderner Gedanke der Einheit von Lehre und Forschung, der Freiheit der Wissenschaften und einer breiten Bildung der Studierenden schon immer fasziniert.
Die Humboldt-Universität ist zum einen emblematisch für diese heute noch gültige Definition von akademischer Ausbildung, zum anderen ist sie mit ihrer wechselvollen 200-jährigen Geschichte Beispiel dafür, wie gefährdet diese scheinbar ehernen Grundsätze in unserer Gesellschaft sein können. Das Licht der Aufklärung kann erlöschen und sein Schutz  darf nicht nur staatlicher Alimentierung und Regulierung überlassen sein. Die Einbettung der Humboldt-Universität in das Selbstverständnis aber auch den Diskurs unserer demokratischen Gesellschaft ist eine Verpflichtung aus der Vergangenheit aber immer noch eine entscheidende Aufgabe von Bürger*innen für die Zukunft.“

Markus Frank

„’Alles ist Wechselwirkung‘ war eine der wesentlichen Einsichten von Alexander von Humboldt. Eine Einsicht, die ich nicht nur teile, sondern auch außerhalb der Naturwissenschaften für Fundamental halte. Es liegt an uns die Humboldt Universitäts-Gesellschaft zu stärken, und ihr mit unseren Mitteln und Netzwerken neue wirkungsvolle Optionen zu eröffnen. Auf die sich daraus sicher ergebenden Wechselwirkungen bin ich sehr gespannt.“

Prof. Stefan Hecht Ph.D.

„Als gebürtiger Berliner und langjähriger Humboldtianer ist es mir eine Herzensangelegenheit, die Universität im Zentrum unserer einzigartigen Metropole auch in das Bewusstsein unserer Mitmenschen zu tragen, um somit ein bürgerliches Engagement für meine Alma Mater zu befördern. Ich bin begeisterter Verfechter unseres Formats, mit Veranstaltungen zu aktuellen und anregenden Themen, die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen und somit aus dem persönlichen Erfahren eine langfristige Bindung aufzubauen. Wer die unvergesslichen Abende, garniert mit intellektuellen Genüssen und anregenden Gesprächen und abgerundet durch das ein oder andere Glas Wein, erlebt hat, der weiß, wovon ich rede.“

Dr. Friederike Hohenstein

„Seit November 2021 darf ich den Vorstand der HUG begleiten und freue mich sehr über diese spannende Aufgabe. Die Verbindung der wissenschaftlichen mit der gesellschaftlichen Ebene, das Öffnen von qualifizierter empirischer Forschung für alle, die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchs finde ich besonders wichtig. Wie lenken unseren Blick auf die verbindenden Elemente unserer Gesellschaft. Dabei erhoffe ich einen Impact auf die Zukunft, der von nachhaltigem Erfolg geprägt ist.“

Prof. Tim Renner

„Berlin besticht durch die Wissenschaft und Kultur. Beides liegt in der jüngeren Geschichte der Stadt begründet: Ob der Teilung war alles mindestens doppelt vorhanden, ob des Wettkampfs der Systeme wurden sowohl Wissenschaft als auch die Kultur exzellent gefördert. Es geht darum sichtbar zu machen, welche Schätze in Form von Menschen, Wissen und Können die Stadt hat. Besonders an ihren Exzellenzuniversitäten wie der HU wird dies deutlich. Zukunft wiederum wird aus der Verschränkung von Forschung und Kreativität gemacht. Ob meiner persönlichen Historie in der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie Politik sehe ich mich als Scharnier zwischen diesen Bereichen. Die HUG sollte das zusammenbringen, was Berlin stark macht: Wissenschaft und Kultur.“


Olaf Schulz

Wissenschaft, Menschen und Unternehmen miteinander zu verbinden – das ist mir sowohl persönlich als auch in meiner Funktion bei der Berliner Sparkasse wichtig. Denn so kommen unterschiedliche Perspektiven zusammen, die sich bereichern und uns als Gesellschaft voranbringen. Ganz im Sinne von Alexander von Humboldt stehen auch die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft und die Humboldt Universität für Neugier, innovative Ideen, Gemeinschaft und Offenheit. Diesen Geist möchte ich mit meinem Engagement im Vorstand der HUG weiter stärken und die Humboldtianer*innen unterstützen, sich noch intensiver zu vernetzen.“

Prof. Dr. Claudia Stockinger

„‚Cui bono? Wem nützt das?‘ Diese Frage stellt sich mir gerade als Professorin für neuere deutsche Literatur immer wieder neu. Dass es sich bei der Germanistik um ein Fach handelt, das in ganz vielfältiger Weise für die Gesellschaft ausbildet, hat sich bis heute zu wenig herumgesprochen – dabei gehen unsere Absolvent*innen in die Politik, Unternehmensberatungen und Personalabteilungen. Sie verfügen über ein seltenes Sprach- und Formwissen, das es ihnen ermöglicht, kritische Hinterfragen an den Beginn der Meinungsbildung zu setzen. Wissenschaft regt dazu an, Fremdes, Unverständliches auszuhalten, sich von Komplexität nicht erschüttern, sondern herausfordern zu lassen. – Warum ich das hier alles betone? Zum einen, weil die heutige Humboldt-Universität seit ihrer Gründung genau dafür einsteht. Heinrich von Kleist lieferte 1810 gleichsam das Motto: „Bedeuten kann in dieser Welt nur, was das Gemeinwesen fördert, gleichviel auf dem sichtbaren oder unsichtbaren Wege“. Zum anderen sind es genau diese Ideen, die die HUG an- und umtreiben: Die Stadt zur Universität bringen und die Universität zur Stadt. Sie arbeitet daran, das Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft (wieder) zu stärken. Daran möchte ich mich gern beteiligen.“


Unsere Geschäftsstelle

Joanna Piecha
Geschäftsführerin

Jannes Bergmann
Mitarbeiter Geschäftsstelle
– Förderprojekte, Symposien und Eventplanung –

Lillian Attar
Mitarbeiterin Geschäftsstelle
– Mitgliederbetreuung, Accounting –