Kunsthistorischer Studierendenkongress „EXZESS“

97. KSK – Kongress von Studierenden für Studierende

Ende November 2019 fand der 97. Kunsthistorische Studierendenkongress statt. Ziel des Kongresses war es, den rund 350 teilnehmenden angehenden Kunsthistoriker*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum die Möglichkeit zu bieten, ihre Forschungsarbeiten vorzustellen und zu diskutieren.

Zum Auftakt erinnerte sich Prof. Horst Bredekamp an die Anfangszeit des Kongresses. Er sprach von der politisch aufgeladenen Zeit der 68er, welche eindrucksvoll zeigte, wie sich wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskurse gegenseitig befruchten können. Er betonte die Wichtigkeit dieses Prozesses, auch in der heutigen Zeit.

Nach der Auftaktveranstaltung verteilten sich die Aktivitäten der folgenden beiden Kongresstage auf über 30 Museen in ganz Berlin. Jedes einzelne davon bot den Studierenden Workshops und Blicke hinter die Kulissen. Zu den teilnehmenden Museen gehörten unter anderem das Kunsthaus Dahlem, das Bodemuseum und diverse kreuzberger Galerien. Dabei variierten die Themen der Workshops je nach Museum vom Umgang mit Kunst in der NS-Zeit, über byzantinische Mode bis hin zu Street-Art.

Abschließend wurden die in den Workshops gewonnenen Erkenntnisse an den letzten beiden Tagen des Kongresses durch Vorträge vertieft und diskutiert.

„Der Kongress, der von der HU und der FU gemeinsam ausgerichtet wurde, wäre ohne unsere vielen Förderer nicht möglich gewesen. Dazu zählt besonders auch die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft. Dank ihnen war eine Veranstaltung möglich, die vielen Studierenden lange in Erinnerung bleiben wird, und die in ihrem Umfang und ihrer Vielfalt für die folgenden Kongresse neue Maßstäbe setzten wird.“

Impressionen