Publikation „Das temporäre Objektlabor“

Publikation im Rahmen eines Pilotprojekts für ein Objektlabor im Tieranatomischen Theater

Die durch die HUG ermöglichte Publikation „Das temporäre Objektlabor“ ist eine Auswahl von Werkstattberichten und programmatischen Texten, die im Rahmen eines Pilotprojekts entstanden sind. Akteur*innen aus Wissenschaft und Kunst kamen für dieses Vorhaben zusammen und forschten Hand in Hand an Sammlungsgegenständen. Auf diese Weise bildete sich ein interdisziplinäres und inspirierendes Arbeitsfeld in einem Sammlungsdepot mit Werkstatt und Ausstellung.

Für diesen ersten Testlauf errichteten die Humboldt-Universität und das Museum für Naturkunde für kurze Zeit drei Stellen: Medienwissenschaftler Sebastian Döring, Wissenschaftshistorikerin Angela Strauß und der bildende Künstler Oliver Thie wurden in das Pionierteam berufen, das verschiedenste theoretische und praktische Interessen und Fähigkeiten mitbrachte. Die verbindende Motivation: das Forschen am Objekt selbst. So konnten in der gemeinsamen Forschung viele Erkenntnisse erlangt werden, die in die ganz spezifischen Disziplinen und Fragestellungen zurückfließen dürfen. 


„Das Temporäre Objektlabor wurde als Pilotprojekt für ein dauerhaftes, zugleich aber hoffentlich ständig in Bewegung befindliches Objektlabor im Anbau des Tieranatomischen Theaters angelegt. Das zukünftig zu errichtende dauerhafte Objektlabor ist ein über mehrere Jahre initiiertes Projekt, das in seiner Konzeption als wichtiger Baustein zur Entwicklung der umfangreichen Sammlungslandschaft der Humboldt-Universität zu Berlin zu verstehen ist.“ 

– Jochen Hennig, Sammlungsbeauftragter des Präsidiums der Humboldt-Universität zu Berlin, 2009-2018