Sommerseminar „Walls in History“

Ein Projekt auf den Spuren der Geschichte

Anlässlich des 30. Jubiläums des Berliner Mauerfalls bot die ISHA (International Students of History Association) gemeinsam mit Studierenden des Instituts für Geschichtswissenschaften das Sommerseminar „Walls in History“ an. Die ISHA gründete sich 1989 in Budapest und ist somit selbst als ein Kind der Wiedervereinigung zu sehen. Umso wichtiger und nachvollziehbarer ist das Vorhaben, die Rolle von Mauern in der Geschichte zu untersuchen.

Mit Unterstützung der HUG realisierte der Verband ein einwöchiges Seminar, das neben Lesungen und Workshops auch Stadt- und Museumsexkursionen beinhaltete. Dies bot einen ganz besonderen Rahmen, um sowohl über physische als auch über mentale Mauern nachzudenken und zu diskutieren. Neben den interdisziplinären und wissenschaftlichen Fragestellungen rund um Ausgrenzung, Kontrolle und Lenkung spielte vor allem die soziale Komponente in diesem Sommerseminar eine tragende Rolle. Gemeinsame Abendveranstaltungen und Ausflüge der internationalen Teilnehmer*innen trugen dazu bei, Gespräche frei und ungezwungen führen zu können – eben ohne die altbekannten Mauern im Kopf.